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Corona sorgt für Ausfall der traditionellen Hallensporttage des SC Auetal

Corona sorgt für Ausfall der traditionellen Hallensporttage des SC Auetal

Foto: Zum ersten Mal fielen coronabedingt die traditionellen Hallensporttage des SC Auetal aus.

Die Sporthalle in Rehren ist seit über 25 Jahren eine beliebte Begegnungsstätte der Auetaler zwischen Weihnachten und Neujahr. Denn in dieser Zeit veranstaltet der SC Auetal seine traditionellen Hallensporttage. Wenn der SCA ruft, dann kommen viele Sportlerinnen und Sportler aus Nah und Fern und spielen bei diversen Hallenfußballturnieren um die zu vergebenden Pokale. Doch nach über 25 Jahren Budenzauber sorgte die Corona-Pandemie für eine traurige Premiere. „Zum ersten Mal mussten die Hallensporttage ausfallen“, berichtet SCA-Vereinsvorsitzender Dieter Grupe.

Ein Silvesterturnier für D-Junioren war vor fast 30 Jahren die Geburtsstunde der heutigen Hallensporttage. „Initiator Gerd Krimpenfort wollte damit den Jugendlichen das Warten auf das Böllern verkürzen“, erinnert sich Grupe. Nur wenige Jahre später kam das Altseniorenturnier um den Franz-Heinemann-Cup dazu. Weitere Hallenturniere für Betriebs- und Hobbyfußballer, für zweite Mannschaften, für Frauen, Jugendliche und Altherren folgten im Laufe der Zeit. Und so entwickelten sich die Hallensporttage des SC Auetal zu einer siebentägigen Großveranstaltung. Bei den Aktiven sind die Turniere sehr beliebt, da der Spaß im Vordergrund steht. Das Hallenspektakel lebt von seiner Geselligkeit, vom Turnierflair in der kleinen Rehrener Sporthalle. „In unserer VIP-Lounge finden viele Gespräche statt, viele Auetaler schauen auf einen Plausch vorbei. Die Zuschauer sitzen direkt am Spielfeldrand, aber die Spiele sind immer fair. So wurde noch nie einem Spieler von einem Fan ein Bein gestellt“, erklärt der Auetaler Vereinschef mit einem Schmunzeln.


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Doch diesmal blieb die Sporthalle in Rehren leer. Kein Torjubel, keine Anfeuerungsrufe, kein Kinderlachen war zu hören. Die Hallensporttage fielen der Corona-Pandemie zum Opfer. „Damit fehlt auch ein vierstelliger Überschuss in unserer Vereinskasse“, gibt Grupe zu bedenken. Das Organisieren der Hallenturniere sei zwar immer sehr zeitintensiv gewesen und er habe auch mit seinen zahlreichen Helfern viele Stunden in der Halle verbracht, doch die diesjährige Ruhe und Mehrzeit zwischen den Feiertagen hätten den Ausfall der Hallensporttage nicht aufgefangen. „Es fehlte was, das Kribbeln war immer da“, meinte Grupe.

Aber nicht nur die Hallensporttage sind ausgefallen. Auch die beliebte Vereinsfahrt zum Feuerwerk der Turnkunst musste coronabedingt abgeblasen werden. „Das ist ein richtiges Highlight für viele Vereinsmitglieder zu Jahresbeginn. Für diese Jahr waren 70 Karten reserviert“, berichtet der Auetaler Vereinschef. Grupe bereitet die Corona-Krise große Sorgen. „Ich hoffe, unsere Mitglieder halten dem Verein die Treue. Und es kommt nicht durch das fehlende Vereinsleben oder durch den Wegfall zahlreicher Sportangebote zu einer Austrittswelle“, erklärt der 1. Vorsitzende. Wenn die Pandemie überstanden sei, dann würden die engagierten Übungsleiter des SC Auetal für die Mitglieder wieder ein interessantes Sportangebot auf die Beine stellen, verspricht Grupe.