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34. Trampolin-Weltmeisterschaft in Tokio eröffnet

34. Trampolin-Weltmeisterschaft in Tokio eröffnet

Foto: Horst Kunze (l.) im Kreis seiner Kampfrichter bei der 34. Trampolin-Weltmeisterschaft in Tokio.

Trampolinturnen. Die Trampolin-Weltmeisterschaft wurde heute, 28. November, um 2 Uhr nachts europäischer Zeit mit den Qualifikationswettkämpfen unter der Leistung vom Rintelner Horst Kunze als Präsident des Technischen Komitees Trampolin des Internationalen Turnverbandes gestartet.

Die besten Trampolinturner aus der ganzen Welt haben sich in dieser Woche in Tokio versammelt und werden im neuen Ariake Gymnastics Centre, Austragungsort der Trampolin- und Kunstturn-Wettkämpfe sowie der Rhythmischen Gymnastik bei den Olympischen Spielen 2020, um die WM-Medaillen kämpfen. Insgesamt 336 Turnerinnen und Turner aus 37 Nationen gehen bis zum 1. Dezember an den Start.

Die Weltmeisterschaften im Trampolinturnen finden seit 1964 statt. Zunächst wurden die Wettkämpfe jährlich ausgetragen, ab 1968 wechselte man zum Zweijahres-Rhythmus über. Seit 2009 werden die Weltmeisterschaften wieder jährlich, mit Ausnahme der Jahre, in denen Olympischen Sommerspiele stattfinden, durchgeführt. Erster Austragungsort war1964 London, die letzten Titelkämpfe fanden 2018 in St. Petersburg statt. Essen 1990 und Hannover 2003 waren bisher die beiden einzigen deutschen Austragungsorte.

Erfolgreichste Nation bei den bisher 33 Welt-Titelkämpfen war Russland mit 95 Goldmedaillen vor den Vereinigten Staaten (71), China (51), Deutschland (19), Frankreich (19), Großbritannien (17) und Kanada (17). Japan als Gastgeber-Land konnte bisher fünf Weltmeister feiern.

Mit den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Australien, Neuseeland, Südafrika, Japan, China und etlichen Staaten aus Europa kamen die Medaillengewinner aus allen Kontinenten. Erfolgreichste deutsche Teilnehmerinnen waren Anna Dogonadze mit vier Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und sechs Bronzemedaillen, Ute Scheile (3-2-1) und Tina Ludwig (2-5-0). International erfolgreichster Trampolinturner war der Russe Alexander Moskalenko (14-4-0) vor seiner Landfrau Irina Karawajewa (12-5-2).