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Spitzenreiter LSV Rinteln schlägt erneut Verfolger FG Oerlinghausen

Spitzenreiter LSV Rinteln schlägt erneut Verfolger FG Oerlinghausen

Foto: Ulrich Kaiser überprüft vor dem Start die Instrumente seines Segelflugzeuges.

Segelfliegen. Bundesliga-Spitzenreiter LSV Rinteln jagt noch immer seinem ersten Rundenerfolg in dieser Saison hinterher. Doch mit Rang 3 in der 6. Runde baute der amtierende Deutsche Meister seinen Vorsprung an der Spitze der Tabelle weiter aus. Mit 97 Punkten führt der LSV Rinteln die Tabelle unangefochten vor der FG Oerlinghausen (78 Punkte) an. Gemeinsam auf dem 3. Platz rangieren der LSV Gifhorn und die Fliegergruppe Wolf Hirth mit jeweils 70 Punkten vor dem FSC Odenwald Walldürn (60) und dem LSV Schwarzwald (55).


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Während Reinhard Schramme mit Co-Pilot Rolf Bödeker, Adrian Glauner mit Co-Pilotin Meike Wielage und Ulrich Kaiser in Rinteln starteten, versuchten Uli Gmelin mit Co-Pilot Erva Satun und Christine Grote ihr Glück vom Flugplatz Lachen Speyerdorf aus. Doch dort ließen die Witterungsverhältnisse keine Flüge mit Spitzengeschwindigkeiten zu.

So flogen Schramme, Glauner und Kaiser mit 326,84 Speedpunkten auf den 3. Platz. Nur der Rundensieger LSV Gifhorn (360,95 Speedpunkte) und die FG Schwäbisch Gmünd (328,33) waren schneller. Der direkte Verfolger FG Oerlinghausen belegte mit 293,05 Punkten nur den 6. Platz und verlor weiter wertvolle Punkte im Kampf um die Deutsche Meisterschaft.

Mit dem LSV Gifhorn gab es einen Überraschungssieger. Gifhorn war nach Rinteln angereist, um die Hangwinde entlang des Wiehen- und Wesergebirges sowie des Iths zu nutzen. Bei kräftigem Südwestwind schlug Gifhorn die favorisierten Rintelner im Hangflug überraschend deutlich.

Eigentlich ist der Hangflug die Paradedisziplin des LSV Rinteln, aber an diesem Wochenende hatten die Gifhorner die Nase vorn. Die Rintelner verloren immer wieder Zeit beim Sprung zwischen Süntel und Ith. In diesem Bereich fehlt der durchgehende Hang, und um die Strecke zu überbrücken, müssen die Piloten immer etwas mehr Höhe tanken, um den nächsten Gebirgszug zu erreichen. Das kostet jedes Mal Zeit. Viermal müssen die Piloten während eines Wertungsfluges diese Passage meistern. „Das haben unsere Gäste diesmal deutlich besser als wir hingekriegt“, lobte Ulrich Kaiser die Leistung der Gifhorner.

Das Doppelsitzer-Team Adrian Glauner und Meike Wielage kurz vor dem Start.
Das Doppelsitzer-Team Adrian Glauner und Meike Wielage kurz vor dem Start.