Schachklub Rinteln ist auch am Brett erfolgreich

Schachklub Rinteln ist auch am Brett erfolgreich

Schach. Nach den Erfolgen des Schachklubs Rinteln im Online-Spielbetrieb, mit dem Erreichen des Viertelfinales der Deutschen Meisterschaft, ist nun wieder der Alltag eingekehrt. Niedersachsen führt als eines der wenigen Bundesländer seinen im März unterbrochenen Spielbetrieb in den höheren Spielklassen weiter. Der SKR trat zum vorletzten Spieltag unter Beachtung der Hygienebestimmungen beim bisherigen Angstgegner SV Berenbostel an und feierte auf dem Weg zum Klassenerhalt einen 4,5:3,5-Erfolg.

Die punktgleichen Teams befinden sich im Abstiegskampf. Die Aufstellungen verhießen ein spannendes Match. Während bei Berenbostel zwei Stammspieler fehlten, musste Rinteln den Ausfall von „Altmeister“ Detlef Rehbein verkraften.

Steffen Siegmann brachte die Weserstädter schnell in Führung, nachdem sein Gegner eine Figur verlor und bald danach aufgab. Durch die Niederlage von Felix Gerland kamen die Gastgeber zum Ausgleich. „Das war die schlechteste Schach-Partie meines Lebens“, verriet ein enttäuschter Gerland nach seinem verlorenen Duell. Nach einem etwas glücklichen Sieg von Jörn Edling besiegte am Spitzenbrett Sebastian Plischki seinen starken Gegner. Mannschaftskapitän Thomas Aldag wählte aus taktischen Gründen aus besserer Stellung heraus ein sicheres Remis. Damit lag der SKR mit 3,5:1,5 in Führung.

Rintelns Ariez Laheemy traf an Brett 4 auf die ehemalige Damenmeisterin der DDR Iris Mai. In einer von beiden Seiten vorsichtig geführten Partie einigte man sich auch hier auf ein Unentschieden. Kurze Zeit später erreichte auch SKR-Jugendtrainer Lennart Seidenstücker ein Remis gegen einen deutlich stärker eingeschätzten Gegner. Die abschließende Niederlage von Moritz Alsleben fiel somit nicht mehr ins Gewicht und der 4,5:3,5-Sieg war perfekt.

Am letzten Spieltag trifft der SKR nun auf den ehemaligen Zweitligisten Tempo Göttingen. Ein 4:4-Unentschieden würde zum sicheren Klassenerhalt reichen. Zuschauer sind aus Gründen des Corona-Schutzes nicht zugelassen.