- Anzeige -

Hauke Schneider fährt bei den Deutschen Meisterschaften auf Platz 19

Hauke Schneider fährt bei den Deutschen Meisterschaften auf Platz 19

Foto: Platz drei für Niedersachsen mit Hauke Schneider (von links), Dorian Rosemund, Christian Lorenz, Lanos Rein und Dennis Schoppe.

Motorsport. Toller Erfolg für die Sport-Fahrer Gemeinschaft Rinteln. Hauke Schneider fuhr beim ADAC Bundesendlauf der Slalom Youngster auf der Kartbahn im badischen Urloffen auf den 19. Platz. „Damit hat er sein Ziel, eine Top-20-Platzierung zu erreichen, geschafft. Das ist ein starkes Ergebnis für unseren Nachwuchsfahrer“, lobt Trainer Erhard Steker seinen Schützling.

Die zweitägige Veranstaltung begann mit dem ADAC Bundesendlauf. Aus den 17 ADAC Regionalclubs starteten jeweils die besten drei Fahrer aus den Altersklassen 16 bis 18 Jahre und über 18 bis 25 Jahre (Junioren). Nach der offiziellen Streckenbegehung folgten ein Trainingslauf sowie zwei Wertungsläufe auf den Fahrzeugen des ADAC Nordbaden. Für die unter 18-jährigen Fahrer wurde ein Opel Astra und für die älteren ein Opel Adam zur Verfügung gestellt. Mit einer couragierten Vorstellung fuhr Schneider auf den 19. Platz bei den Junioren. 51 Teilnehmer waren insgesamt in seiner Klasse am Start. In der Mannschaftswertung erreichte das Team Niedersachsen/Sachsen-Anhalt einen starken 5. Platz.

Hauke Schneider vor dem Start zum ersten Wertungslauf.
Hauke Schneider vor dem Start zum ersten Wertungslauf.

Bei der am zweiten Tag durchgeführten Deutschen Junioren Slalom-Meisterschaften waren dann nur unter 18-Jährige startberechtigt. Mit 84 Fahrern war das Teilnehmerfeld riesengroß. Bei herrlichem Sonnenwetter starteten fünf Fahrer für Niedersachsen. Einer davon war der Rintelner Hauke Schneider. Als Autos standen zwei Opel Astras des ADAC Südbaden bereit. Doch durch eine kleine Unachtsamkeit kam ein Teilnehmer in einem Trainingslauf von der Strecke ab, rutschte durch einen Reifenkettenstapel und blieb erst im angrenzenden Erdwall stehen. Dem Fahrer war Dank der Sicherheitstechnik im Auto nichts passiert. So musste die Veranstaltung auf nur noch einem Fahrzeug durchgeführt werden. Aufgrund des großen Zeitverzuges entschloss sich der Slalomleiter, die Meisterschaft auf einen Wertungslauf zu reduzieren. Das führte dazu, dass die Fahrer auf eine kontrollierte und fehlerfreie Bewältigung der Strecke setzten und eine risikoreiche Fahrt durch den Pylonendschungel verzichteten.

Das Slalomauto in Aktion auf der Kartbahn in Urloffen.
Das Slalomauto in Aktion auf der Kartbahn in Urloffen.

Für die Fahrer aus Niedersachsen lohnte sich die sichere Variante. Neben der Vizemeisterschaft für Janos Rein belegte die Mannschaft den Bronzerang. Der Rintelner Hauke Schneider agierte beim Endlauf ein wenig zu übervorsichtig und erwischte am Ende noch zwei Pylonen. Das bedeute sechs Strafsekunden zur Fahrzeit dazu und Rang 58. „Ohne die beiden Hütchen wäre ein Platz unter den Top-15 drin gewesen. Das war sehr schade“, meine Steker.

Die sechs Teilnehmer des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt bei der Siegerehrung im Bundesendlauf.
Die sechs Teilnehmer des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt bei der Siegerehrung im Bundesendlauf.