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G- bis D-Junioren können die Saison sportlich beenden

G- bis D-Junioren können die Saison sportlich beenden

Foto: Die E-2-Junioren des SC Rinteln dürften ihre Saison, sportlich zu Ende bringen. Doch die aktuelle Pandemie-Lage durchkreuzt diese Möglichkeit.

Jugendfußball. Die Saison 2020/21 ist doch noch nicht für alle vorbei. Die G- bis D-Junioren können ihre Spielzeit noch sportlich beenden. Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) hat im Rahmen des gefassten Beschlusses zur Annullierung der Saison die Tür für den jüngsten Nachwuchs offengelassen. In der Beschlussvorlage des Verbandsvorstandes vom NFV können in den Altersklassen der G- bis D-Junioren die Kreisjugendausschüsse den Endstand der Spielgruppen oder Staffeln im Wege der Wiederaufnahme des Spielbetriebes herbeiführen. Das funktioniert aber nur in diesen Altersklassen, da es dort keinen kreisübergreifenden Spielbetrieb sowie keine Auf- und Absteiger gibt.

Nun muss der Kreisjugendausschuss des NFV-Kreises Schaumburg entscheiden, ob die Serie bei den G- bis D-Junioren noch fortgeführt wird. Natürlich hängt alles auch von der Entwicklung der Inzidenzzahlen ab. Da der Landkreis Schaumburg aktuell als eine Hochinzidenzkommune eingestuft wird, ist der Trainings- und Spielbetrieb für Kinder und Jugendliche untersagt. Aus der Mitteilung des Verbandes zum Saisonabbruch konnte man nicht ableiten, dass eine Fortführung der Saison für den jüngsten Nachwuchs noch möglich ist. Der Kreisjugendausschussvorsitzende Peter Krebs zeigte sich davon überrascht. „Ich habe über die Möglichkeit der Saisonfortführung in diesen Altersklassen erst gestern erfahren. Ein offizielles Schreiben des Verbandes ist bei mir auch noch nicht eingegangen“, erklärt Krebs. Aber für den Kreis-Jugendchef ist klar, dass es keine Meisterschaftsspiele mehr im Bereich der E- und D-Junioren geben wird. „Das werden wir dann, wenn möglich, als Freundschaftsspiele abwickeln“, sagt Krebs. Der Vorsitzende des Jugendausschusses hat zu Hause keine Glaskugel liegen: „Wir wissen es einfach nicht, wann wir wieder starten können.“ So könne Krebs sich für die G- und F-Junioren Wochenendturniere in Funino-Form vorstellen.


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Der SC Rinteln wird die weiteren Entwicklungen genau verfolgen. „Wir haben es unseren Trainern im G- bis D-Juniorenbereich freigestellt, ob sie dann mitmachen oder nicht“, erklärt Vereinsmanager Rolf Schmidt. Allerdings werden die Rintelner nach Freigabe der Politik für den Trainingsbetrieb die Übungseinheiten wahrscheinlich in den neu zusammen gestellten Teams durchführen. „Das hängt natürlich davon ab, wann wir wieder trainieren können. Je später der Zeitpunkt, umso sinnvoller ist es, mit den neuen Mannschaften zu trainieren“, erläutert Schmidt. Es werde für die SCR-Spieler ein geordneter Übergang stattfinden. „Vielleicht steigen zuvor noch ein paar Trainingsabende in den alten Teams“, mutmaßt Schmidt.

Bei der JSG Süd-Weser herrscht auch keine Resignation vor. „Wir sind entspannt und beobachten genau die weitere Entwicklung der Pandemie“, erklärt Nils Hurkuck, der Jugendleiter des TSV Eintracht Exten. Bei der JSG ist noch nichts spruchreif. „Wir sind aber offen für Freundschaftsspiele“, signalisiert der Jugendleiter. Natürlich sei dabei auch die Resonanz und der Wille der Eltern ein wichtiger Entscheidungsfaktor. „Für mich ist ein Spielbetrieb noch weit weg“, verrät Hurkuck. Auch die JSG Süd-Weser plant für die Nachwuchskicker schon bald den Wechsel in die neuen Mannschaften. „Vielleicht können noch wenige Einheiten in der alten Gruppe stattfinden lassen und dann wird der reibungslose Wechsel in die neuen Teams vollzogen“, erklärt Hurkuck.