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Marco Gregor steckt in der Zwickmühle

Marco Gregor steckt in der Zwickmühle

Foto: Sitzt Marco Gregor auch in der neuen Spielzeit auf dem Trainerstuhl des SV Engern? Oder kehrt er zum SC Auetal zurück? Diese Fragen werden am Mittwoch beantwortet.

Fußball. Ein guter Trainer ist die halbe Miete im Fußball. Und zu dieser Kategorie gehört zweifelsfrei auch Marco Gregor. Der erfahrene Coach ist ein akribischer Arbeiter, macht ein abwechslungsreiches Training, hat eine gute Ansprache, stellt seine Mannschaften optimal auf die Gegner ein und sorgt auch mal mit einem lustigen Spruch für den nötigen Spaß. Kurz gesagt: Er kommt bei seinen Schützlingen gut an. Wenn ihm allerdings was nicht passt, kann er aber auch Tacheles reden. Ob beim VfB Rinteln, TSV Krankenhagen, SV Obernkirchen, SC Auetal, TSV Algesdorf oder nun beim SV Engern, Gregor hatte bei jeder dieser Stationen Erfolg. Der Trainerfuchs feierte Aufstiege oder führte seine Teams zum Klassenerhalt. Nur das halbe Jahr beim SV Victoria Lauenau war ein gegenseitiges Missverständnis. Doch nun steckt Gregor in einer Zwickmühle, zwei Herzen schlagen in seiner Brust. Bleibt Gregor bei seinem Heimatverein SV Engern oder kehrt er zurück zum SC Auetal? Eine Antwort auf diese Frage muss der Trainer nun bald finden. „Am liebsten würde ich beide Vereine trainieren, aber das geht ja leider nicht“, erklärt Gregor.


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Nach dem Trainer-Beben beim SC Auetal und dem Aus von Coach Uwe Wolff im März dieses Jahres (siehe Bericht: Mit sofortiger Wirkung: SC Auetal trennt sich von Trainer Uwe Wolff) installierte die Sportliche Leitung der Auetaler um Marcel Diedler und Tobias Feldmann zunächst das Trio mit Carsten Hauser, Jan-Frederik Meyer und Diedler selbst als Interimslösung bis zum Saisonende (siehe Bericht: Carsten Hauser, Marcel Diedler und Jan-Frederik Meyer übernehmen den SC Auetal). Das neue Trainerteam musste aber nicht mehr eingreifen, denn die aktuelle Spielzeit wurde abgebrochen und annulliert. Nun erinnerte man sich beim SCA an die guten Zeiten mit Trainer Marco Gregor zurück. Unter der Gregor-Regie holten die Auetaler den Kreispokalsieg und standen in den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Bezirksliga. „Wir haben Marco gefragt, ob er sich eine Rückkehr vorstellen kann“, berichtet Diedler. Doch die sportliche Führung der Rehrener glaubt, dass die Chancen besser für den SV Engern stehen. „Mein Bauchgefühl sagt mir 51:49 für den SV Engern“, meint Diedler. Sollte Gregor beim SC Auetal absagen, dann läuft beim Kreisligisten alles auf eine interne Lösung heraus. „Wir werden natürlich den Trainermarkt beobachten, aber keine Experimente mehr riskieren“, verrät Diedler. Zuletzt hatten die beiden Trainer Kastriot Hasani und Uwe Wolff nur eine Verweildauer von neun Monaten beim SC Auetal. „Die Option mit Carsten Hauser ist immer eine Top-Lösung“, weiß Diedler. Ob dann auch Jan-Frederik „Major“ Meyer als Unterstützer zur Verfügung stehen würde, müssten Diedler und Feldmann noch abklopfen. „Der Major baut ein Haus, da ist seine Zeit knapp bemessen“, verrät Diedler.

Beim SV Engern hofft man auf den Verbleib von Marco Gregor als Coach. Zweimal rettete der erfahrene Trainer den SVE vor dem Abstieg aus der Kreisliga. Allerdings wurde die Serie auch zweimal abgebrochen. Beim ersten Mal gab es keine Absteiger und beim zweiten Mal wurde die Saison annulliert. „Wir haben Marco seine Wünsche erfüllt. Ich bin frohen Mutes, dass er sich weiter zu seinem Heimatverein bekennt. Am Mittwoch fällt eine Entscheidung“, erklärt Michael Ritter, der Fußball-Obmann des SV Engern.