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Ein Punkt fehlt: SV Hattendorf verpasst den Aufstieg

Ein Punkt fehlt: SV Hattendorf verpasst den Aufstieg

Foto: Hitaf Bamba (Mitte) wird wohl den SV Hattendorf verlassen.

Fußball. In der 2. Kreisklasse gab es einen heißen Dreikampf um die beiden Aufstiegsplätze. Nach 26 Saisonspielen bejubelten der SV Victoria Lauenau II (62 Punkte) und die SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten (56 Punkte) die Meisterschaft und den Vizetitel und damit auch den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Der SV Hattendorf verpasste den Aufstieg nur um einen Punkt. „Alle sind enttäuscht, aber wir haben trotzdem eine starke Saison gespielt, stellen mit nur 34 Gegentoren die zweitbeste Defensive“, lobt SVH-Coach Helmut Wittek seine Jungs.

Auch Stürmer Issouf Doumoy (rechts) wird mit der SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten in Verbindung gebracht.
Auch Stürmer Issouf Doumoy (rechts) wird mit der SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten in Verbindung gebracht.

Nach der Winterpause legten die Hattendorfer fulminant los, eilten von Sieg zu Sieg und schoben sich mit zwölf Punkten aus vier Spielen von Platz drei an die Tabellenspitze. „Der Knackpunkt war aber der 3:1-Derbysieg gegen den SC Auetal II. Nach einem Foul an Hitaf Bamba fiel unser bester Spieler für mehrere Wochen aus“, analysierte Trainer Helmut Wittek die Rückserie. Auch der ballsichere Offensivspieler Ilir Mena musste mit einer Bänderverletzung bis zum Saisonende passen. Es folgten zwei Niederlagen gegen den Beckedorfer SV und in Sachsenhagen. „Diese Punkte fehlten uns am Ende zu Platz zwei“, ist sich Wittek sicher. Dass das direkte Duell gegen einen verstärkten Vizemeister SG Liekwegen mit 4:5 verloren ging, war nicht ausschlaggebend. „Da spielten bei der SG sechs Spieler aus der Ersten mit“, verrät der Hattendorfer Coach.

Trainer Helmut Wittek ist mit dem 3. Tabellenplatz sehr zufrieden.
Trainer Helmut Wittek ist mit dem 3. Tabellenplatz sehr zufrieden.

Beim Tabellendritten spielen viele Migranten mit. Sechs Spieler stammen aus Afrika. „Vielleicht ist es auch ganz gut, dass wir in der 2. Kreisklasse bleiben“, mutmaßt der erfahrene SVH-Trainer. Die guten Leistungen hätten Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt. Hitaf Bamba ist der Dreh- und Angelpunkt im Hattendorfer Offensivspiel. Der schnelle und technisch beschlagene Mittelfeldspieler erzielte 19 Tore. Auf 29 Treffer brachte es sogar Stürmer Issouf Doumoy. „Ich gehe davon aus, dass das Duo uns verlassen wird. Der Kreisliga-Aufsteiger SG Liekwegen ist im Gespräch“, berichtet Wittek. Ohne dieses Duo sei die 2. Kreisklasse das richtige Zuhause für den SV Hattendorf. „Der restliche Kader bleibt zusammen. Eine Zusage haben wir schon. Jetzt basteln wir noch an ein oder zwei weiteren Neuzugängen“, verrät Wittek.

Der SV Hattendorf verbesserte sich von Rang zwölf im Spieljahr 2017/18 auf Rang drei in der abgelaufenen Saison. „Wir wollen in der neuen Serie oben mitspielen. Ein Titelaspirant werden wir nicht sein, da gibt es andere Favoriten, wie den SC Deckbergen-Schaumburg oder die SG Rodenberg“, schiebt Wittek die Favoritenrolle den anderen Vereinen zu. Für den SVH sei es wichtig, dass der Spielbetrieb mit einer ordentlichen Mannschaft weiterginge, so Wittek.

Jens Spitzer (links) und der SV Hattendorf wollen auch in der neuen Serie oben mitspielen.
Jens Spitzer (links) und der SV Hattendorf wollen auch in der neuen Serie oben mitspielen.

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