- Anzeige -

Direktabstieg, Relegation, Klassenerhalt – alles ist für den SC Deckbergen-Schaumburg möglich

Direktabstieg, Relegation, Klassenerhalt – alles ist für den SC Deckbergen-Schaumburg möglich

Foto: Im Saison-Finale gegen Langenhagen ist die Routine von Julia Danziger (2.v.l.) gefragt.

Frauenfußball. Spannender kann ein Saisonfinale nicht sein. Für die Landesliga-Frauen des SC Deckbergen-Schaumburg ist alles möglich – Direktabstieg, Relegation oder direkter Klassenerhalt. Das Team von Trainer Michael Meyer empfängt am Sonntag, um 15 Uhr, den Tabellenletzten DjK Sparta Langenhagen zum letzten Saisonspiel.

Nach dem 3:1-Sieg des SV Germania Helstorf im Nachholspiel bei der TSG Ahlten ist der SC Deckbergen-Schaumburg mit 23 Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Auf dem Relegationsplatz rangiert der TSV Limmer II mit 24 Punkten. Den ersten Nicht-Abstiegsplatz (Platz 9) belegt der SV Germania Helstorf mit 25 Punkten hinter dem VfL Eintracht Hannover mit ebenfalls 25 Punkten.

Der VfL Eintracht Hannover ist am letzten Spieltag Gastgeber für die TSG Ahlten, die in den letzten Wochen nur noch als Punktelieferant auftrat. Mit einem Sieg kann sich die Eintracht in Sicherheit bringen.

Helstorf empfängt Limmer II. Bei einem Unentschieden kann der SC Deckbergen-Schaumburg mit einem Sieg gegen Langenhagen den direkten Klassenerhalt schaffen. Bei einem Sieg des VfL Eintracht Helstorf oder des TSV Limmer II muss der SC in die Relegation.

Um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, sind die SC-Damen zum Siegen verdammt. Deckbergen-Schaumburg geht als hoher Favorit in die Partie gegen Langenhagen. Das Schlusslicht hat erst sechs Punkte auf der Habenseite, verfügt mit 87 Gegentreffern über die weitaus schlechteste Defensive und ist auswärts in der gesamten Saison noch ohne Punktgewinn. Das Hinspiel endete 4:1 für den SC.

Torgefährlichste Spielerin in den Reihen des DjK ist Michelle Kamila Krüger, die neun der 25 Sparta-Treffer erzielt hat. Jasmin Aysoy, Melina Froböse und Laura-Aliki Georgiadou haben jeweils dreimal getroffen, wobei Froböse in den letzten Wochen nicht mehr zum Einsatz kam.

Für die SC-Frauen heißt es am Sonntag, Nerven bewahren, drei Punkte einfahren und abwarten, was auf den anderen Plätzen geschieht.