TSG Ahe-Kohlenstädt spielt um die Meisterschaft, SC Deckbergen-Schaumburg II gegen den Abstieg

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Tischtennis. Die TSG Ahe-Kohlenstädt peilt nach dem Abstieg aus der 1. Bezirksklasse den direkten Wiederaufstieg an. Im Derby beim SC Deckbergen-Schaumburg II setzte sich der Favorit mit 9:1 durch und rangiert nach zwei Spielen und 4:0 Punkten auf Platz zwei in der Tabelle der 2. Bezirksklasse Gruppe 8.


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Die TSG verstärkte sich vor der Saison mit Rafael Fischer vom TSV Todenmann-Rinteln. Der Routinier spielt an Position sechs. Gegen die SC-Reserve wurde der Tabellenzweite seiner Favoritenrolle gerecht. Lediglich Rafael Fischer verlor sein Einzel gegen Sven Spiek. Beim Auftaktspiel bei der SG Stadthagen/Lüdersfeld ging es enger zu. Am Ende behielt das TSG-Sextett mit 9:4 die Oberhand, denn Ahe bewies Nervenstärke und gewann vier von fünf Fünf-Satz-Spielen. „Wir wollen oben mitspielen, aber vor allen Dingen wollen wir Spaß haben. Aber der Saisonstart ist mit zwei Siegen geglückt“, stapelt Teamkapitän Michael Wallbaum tief.

Für die SC-Reserve geht es dagegen nur um den Klassenerhalt. Dirk Heisterhagen ist in die erste Mannschaft aufgerückt. Sein Fehlen ist eine erhebliche Schwächung für die SC-Zweite. Im Derby gegen die TSG kämpfte Deckbergen-Schaumburg um jeden Ball. Nur drei von zehn Matches gingen in drei Sätzen verloren. Die anderen Partien waren alle umkämpft.

Nur zwei Tage später verlor die SC-Reserve mit 0:9 gegen den neuen Spitzenreiter VfL Bad Nenndorf II. Auch in dieser Begegnung wehrte sich der SC nach Kräften. Zwei Fünfsatz-Spiele gingen verloren, insgesamt gewannen die Gäste nur ein Spiel glatt mit 3:0. Der SC hat aber noch Hoffnung, denn die ersten beiden Saisonspiele wurden gegen den Ersten und Zweiten absolviert.


Die Ergebnisse: SG Stadthagen/Lüdersfeld – TSG Ahe-Kohlenstädt 4:9. Stefan Wolff/Rafael Fischer 3:2, Michael Wallbaum/Heinrich Tegtmeier 1:3, Jens Scheermann/Uwe Deppe 1:3. Michael Wallbaum 3:1, Stefan Wolff 3:0, Jens Scheermann 0:3, Heinrich Tegtmeier 3:2, Rafael Fischer 3:2, Uwe Deppe 2:3, Stefan Wolff 3:0, Michael Wallbaum 3:1, Heinrich Tegtmeier 3:2, Jens Scheermann 3:1.

SC Deckbergen-Schaumburg II – TSG Ahe-Kohlenstädt 1:9. Fabian Wischnewski/Andreas Stemme – Stefan Wolff/Rafael Fischer 2:3, Nexhat Isufaj/Stephan Amelung – Michael Wallbaum/Heinrich Tegtmeier 0:3, Axel Sieker/Sven Spiek – Jens Scheermann/Uwe Deppe 0:3. Nexhat Isufaj – Michael Wallbaum 1:3, Fabian Wischnewski – Stefan Wolff 0:3, Axel Sieker – Jens Scheermann 1:3, Stephan Amelung – Heinrich Tegtmeier 2:3, Sven Spiek – Rafael Fischer 3:1, Andreas Stemme – Uwe Deppe 1:3, Nexhat Isufaj – Stefan Wolff 1:3.

SC Deckbergen-Schaumburg II – VfL Bad Nenndorf II 0:9. Fabian Wischnewski/Andreas Stemme 2:3, Nexhat Isufaj/Stephan Amelung 0:3, Axel Sieker/Sven Spiek 1:3. Nexhat Isufaj 1:3, Fabian Wischnewski 1:3, Axel Sieker 1:3, Stephan Amelung 1:3, Sven Spiek 2:3, Andreas Stemme 1:3.

Sven Spiek holte bislang den einzigen Sieg für die Reserve des SC Deckbergen-Schaumburg.
Sven Spiek holte bislang den einzigen Sieg für die Reserve des SC Deckbergen-Schaumburg.

Nerven wie Drahtseile: Heinrich Tegtmeier gewann alle seine Einzel für die TSG Ahe-Kohlenstädt in fünf Sätzen.
Nerven wie Drahtseile: Heinrich Tegtmeier gewann alle seine Einzel für die TSG Ahe-Kohlenstädt in fünf Sätzen.