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Sportler im Porträt: Axel Sieker vom SC Deckbergen-Schaumburg

Sportler im Porträt: Axel Sieker vom SC Deckbergen-Schaumburg

Foto: Axel Sieker setzt zu seinem Paradeschlag an: dem Top-Spin.

Tischtennis. Bereits mit acht Jahren entwickelte Axel Sieker große Leidenschaft für den Ballsport. Aber er konnte sich nicht entscheiden: Fußball und Tischtennis waren seine Steckenpferde. Und der heute 53-Jährige blieb beiden Sportarten treu. Seit sieben Jahren führt Sieker die Tischtennis-Sparte beim SC Deckbergen-Schaumburg an. Er ist Chef von 52 Spielerinnen und Spielern und vier Nachwuchskräften. Neun Mannschaften – 5 Herren- und vier Damenteams – schickte der SC in dieser Saison in den Spielbetrieb. Sieker ist immer noch aktiv. Bei den Altsenioren der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg ist er im Defensivbereich gesetzt. Beim Tischtennis ist er Stammspieler in der Zweiten in der 2. Bezirksklasse, aber er hatte auch schon Einsätze in der Ersten. Der Top-Spin des Angriffsspielers ist bei seinen Gegnern gefürchtet.


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Wie bist du zu deiner Sportart gekommen?

Mein älterer Bruder Wilhelm spielte schon einige Jahre, deshalb habe ich auch mit dem Fußball angefangen. Zum Tischtennis hat mich der ehemalige Spartenleiter Günther Krüger während eines Ausflugs des Deckberger Kirchenchors überredet.

Was macht den Reiz der beiden Sportarten aus?

Der Spaß am Wettkampf hat mich schon immer gefesselt, zudem ist die Geselligkeit und die Kameradschaft bei den Fußballern und bei den Tischtennisspielern genial.

Was war dein sportlich größter Erfolg?

Mir sind einige Aufstiege beim Fußball und Tischtennis in den letzten 30 Jahren gelungen. Zudem war ich Betreuer der Tischtennis-Schülerinnen-Mannschaft, die im Jahr 2006 Norddeutscher Vizemeister wurde und an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen durfte. Danach folgte die Ehrung zur Mannschaft des Jahres des Kreises Schaumburg. Da waren wir alle im Verein sehr stolz drauf.

Welche sportlichen Ziele verfolgst du?

Wir wollen im Bereich Tischtennis die bestehenden Mannschaften erhalten. Wir spielen derzeit mit fünf Herren- und vier Damenteams sowie einer Juniorenmannschaft auf Kreis- und Bezirksebene.

Welcher Sportler möchtest du gerne sein und warum?

Ich habe sportlich immer meinem großen Bruder Wilhelm nachgeeifert. Ich wäre aber auch gerne mal für einen Tag der Basketballer Dirk Nowitzki. Allein um zu sehen, wie es ist, wenn man 2,13 Meter groß ist. Ich selber bringe es nur auf 1,65 Meter.

Was sind deine besten Eigenschaften?

Ich glaube, ich bin sehr zuverlässig und hartnäckig. Als rechter Verteidiger kam mir das in meiner Zeit in der 1. Mannschaft sehr zu Gute.

Was kannst du nicht so gut?

Den Ball hochhalten, da ich beim Fußball nicht so der Techniker bin.

Welchen Sportler oder Persönlichkeit möchtest du gerne kennen lernen?

Uwe Seeler und Barack Obama.

Wer ist dein Lieblingsverein?

Ich drücke seit ewigen Zeiten dem Hamburger SV die Daumen.

Hast du eine bestimmte Marotte, die du immer vor Wettkämpfen machst?

Nein, da bin ich sehr pflegeleicht. Ich trete also nicht zuerst mit dem linken Fuß auf den Sportplatz oder Ähnliches. Wenn man das als Marotte bezeichnen will – Ich nehme vor jedem Tischtennisspiel den Schläger in die linke Hand. Das ärgert den Gegner meistens, denn häufig spielen meine Gegner nicht gern gegen Linkshänder.

Wie sieht dein perfekter Tag aus?

Ein perfekter Tag beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück, dann gibt es einen Spaziergang durch das sonnige Weserbergland. Am Nachmittag folgt ein Fußball- oder Tischtennisspiel und am Abend ein Grillen mit Freunden.

Wo kann man dich außerhalb des Sports treffen?

Natürlich bei der Arbeit im niedersächsischen Staatsbad in Bad Pyrmont oder bei Konzerten von U2, Peter Gabriel, Police, Queen oder anderen interessanten Künstlern.

Gibt es ein sportliches Erlebnis, das dir immer in Erinnerung bleibt?

Wie gesagt, die norddeutsche Vizemeisterschaft der Tischtennis-Schülerinnen im Jahr 2006. International fand ich die Olympischen Spiele im australischen Sydney besonders toll. Da wäre ich gerne dabei gewesen.

Kein Vorbeikommen: Der 53-Jährige stoppt im Vereinsduell der Altsenioren seinen Gegenspieler.
Kein Vorbeikommen: Der 53-Jährige stoppt im Vereinsduell der Altsenioren seinen Gegenspieler.