SC Deckbergen-Schaumburg triumphiert

SC Deckbergen-Schaumburg triumphiert

Foto: Überraschungssieger bei den Damen: Der SC Deckbergen-Schaumburg mit Lena Bredemeier (von rechts), Saskia Bredemeier, Christine Deppe und Ersatzspielerin Petra Reimann. +++ Bericht mit Bildergalerie +++

Tischtennis. Im Schaumburgpokal der Damen haben die beiden Mannschaften des SC Deckbergen-Schaumburg für Furore gesorgt. Die zweite Mannschaft entzauberte den Top-Favoriten TSV Hespe im Halbfinale mit 5:2, die Erste des SC setzte sich in einem echten Tischtennis-Krimi mit 5:4 gegen den Bezirksoberligisten TTC Wölpinghausen durch. Das Traumfinale für den Deckberger Anhang war perfekt. Im Endspiel gewann die Erstvertretung aus der Bezirksliga gegen die Zweite aus der Bezirksklasse mit 5:2.


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Bezirksoberliga-Meister TSV Hespe trat ohne die Spitzenspielerinnen Christina Mesche und Britta Fischer an. Damit war der Weg zur Überraschung geebnet. Die SC-Reserve bekam in jedem Spiel eine Vorgabe von zwei Punkten. Die Deckbergerinnen zeigten sich extrem nervenstark und gewannen alle drei Fünfsatzspiele. Für den SC punkteten Claudia Bredemeier (3:1), Heike Varenholz (3:2), Heike Varenholz (3:0), Isabell Homeier (3:2) und erneut Heike Varenholz (3:2). Isabell Homeier (0:3) und Claudia Bredemeier (0:3) waren gegen Fabienne Lüer chancenlos.

Die zweite Mannschaft des SC schaltet in der Besetzung Heike Varenholz (von links), Claudia Bredemeier, Birte Bredemeier und Isabell Homeier im Halbfinale den Top-Favoriten TSV Hespe aus.
Die zweite Mannschaft des SC schaltet in der Besetzung Heike Varenholz (von links), Claudia Bredemeier, Birte Bredemeier und Isabell Homeier im Halbfinale den Top-Favoriten TSV Hespe aus.

Das zweite Halbfinale entwickelte sich zu einem echten Krimi. Der SC Deckbergen-Schaumburg erhielt pro Satz eine Vorgabe von einem Punkt. Die Führungen wechselten hin und her. Der TTC Wölpinghausen lag 1:0, 2:1 und 3:2 in Front. Dann drehten Saskia Bredemeier (3:1) und Lena Bredemeier (3:0) den Spieß um und brachten die SC-Damen mit 4:3 in Führung. Im achten Einzel kassierte Saskia Bredemeier gegen Judith Guretzki eine knappe 2:3-Niederlage. So musste das letzte Einzel zwischen Christine Deppe und Franziska Hoppe die Entscheidung bringen. Deppe blieb zuvor in ihren beiden Einzeln ohne Satzgewinn, aber im entscheidenden Augenblick war sie voll da und besiegte ihre Kontrahentin mit 3:0-Sätzen. Damit war das Traumfinale perfekt.

Lena Bredemeier bleibt gegen den TTC Wölpinghausen ohne Niederlage.
Lena Bredemeier bleibt gegen den TTC Wölpinghausen ohne Niederlage.

Christine Deppe holt den Siegpunkt im Halbfinale.
Christine Deppe holt den Siegpunkt im Halbfinale.

Im Endspiel kam für die SC-Reserve Birte Bredemeier für Isabell Homeier zum Einsatz. Die Deckberger Erstvertretung hatte einen Auftakt nach Maß. Lena Bredemeier (3:1 gegen Birte Bredemeier), Christine Deppe (3:2 gegen Heike Varenholz) und Saskia Bredemeier (3:1 gegen Claudia Bredemeier) brachten den Favoriten mit 3:0 auf die Siegerstraße. Aber die SC-Reserve gab nicht auf. Heiker Varenholz (3:0 gegen Lena Bredemeier) und Claudia Bredemeier (3:1 gegen Christine Deppe) punkteten. Auf der Gegenseite holte Saskia Bredemeier (3:1 gegen Birte Bredemeier) den vierten Punkt für die Erste. Im letzten Spiel des Finales sorgte Saskia Bredemeier mit einem 3:1-Erfolg gegen Heike Varenholz für den Siegpunkt der Deckberger Erstvertretung.

Saskia Bredemeier macht den Gewinn des Schaumburgpokals perfekt.
Saskia Bredemeier macht den Gewinn des Schaumburgpokals perfekt.

Heike Varenholz holt für die SC-Reserve im Halbfinale drei Punkte.
Heike Varenholz holt für die SC-Reserve im Halbfinale drei Punkte.

Claudia Bredemeier verkürzt im Endspiel auf 2:4.
Claudia Bredemeier verkürzt im Endspiel auf 2:4.

Isabell Homeier beweist im Halbfinale Nervenstärke und siegt im Entscheidungssatz.
Isabell Homeier beweist im Halbfinale Nervenstärke und siegt im Entscheidungssatz.