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Paul Albrecht glänzt als Punktesammler und Abwehrchef

Paul Albrecht glänzt als Punktesammler und Abwehrchef

Foto: Paul Albrecht ist beim TSV Todenmann-Rinteln ein eifriger Punktesammler.

Tischtennis. Seit vielen Jahren ist Paul Albrecht für die Tischtennisspieler des TSV Todenmann-Rinteln ein eifriger Punktesammler. Der 27-Jährige spielt beim Landesligisten im mittleren Paarkreuz an Position 3. Der Lehrer ist sehr trainingsfleißig, lernwillig und analysiert seine Spiele ganz genau. „Paul ist ein super Typ, sehr umgänglich und auf ihn ist immer Verlass. Zudem holt er für uns wichtige Siege“, lobt Maximilian Ehlert seinen Mitspieler. Albrecht ist eher ein introvertierter Mensch, freut sich mehr nach innen. Aber nicht nur im Tischtennis ist Albrecht eine feste Größe, auch als Fußballer beim SV Engern ist er als Abwehrchef gefordert. Nach einer längeren Fußballpause kribbelte es bei Albrecht vor der Saison wieder in den Füßen. Nach ein paar Trainingseinheiten stellte Trainer Marco Gregor ihn als Führungsspieler beim Kreisligisten wieder auf. Rinteln-Sport stellt den sympathischen „Alleskönner“ mit elf persönlichen Fragen näher vor.


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Sportler des Jahres 2004 in Rinteln: Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz überreicht dem elfjährigen Paul Albrecht als Anerkennung für seine Leistungen bei den Bundes-Mini-Meisterschaften eine Urkunde.
Sportler des Jahres 2004 in Rinteln: Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz überreicht dem elfjährigen Paul Albrecht als Anerkennung für seine Leistungen bei den Bundes-Mini-Meisterschaften eine Urkunde.

Wie bist du zu deiner Sportart gekommen?
Ein guter Freund aus der Grundschule empfahl mir den ortsansässigen Verein TSV Todenmann-Rinteln. Wir wohnten beide nur einen halben Kilometer entfernt und er nahm mich zum Probetraining mit.

In welchem Alter hast du mit deiner Sportart begonnen und in welchem Verein?
Mit neun Jahren habe ich mit dem Tischtennissport begonnen. Seitdem habe ich dem TSV Todenmann-Rinteln die Treue gehalten.

Beim Bezirksentscheid der Mini-Meisterschaften in Lemförde belegt Paul Albrecht im Jahr 2004 den 1. Platz.
Beim Bezirksentscheid der Mini-Meisterschaften in Lemförde belegt Paul Albrecht im Jahr 2004 den 1. Platz.

Bei welchem Verein ist/war die schönste Zeit in deiner Karriere und warum?
Die schönste Zeit habe ich beim TSV Todenmann-Rinteln, seitdem ich im Herrenbereich spiele. Wir sind eine junge und ehrgeizige Mannschaft, die sich auch außerhalb des Spielbetriebs versteht. Die Weihnachtsfeier und das Grünkohlessen sind die Highlights des Jahres.

Was sind deine Stärken und Schwächen?
Zu meinen Stärken gehört meine Athletik, die es mir erlaubt, einige Bälle zu erlaufen. Ich bin ehrgeizig und kann mit meinem Angriffsspiel viel Druck erzeugen. Meine größte Schwäche ist der Aufschlag.

Was ist dein Paradeschlag und warum?
Der Vorhand-Topspin beziehungsweise der Vorhand-Schmetterschlag ist mein Paradeschlag, weil ich hierbei meine ganze Armlänge nutzen kann, um Tempo zu erzeugen.

Mit wem bildest du ein unschlagbares Doppel und warum?
Ein unschlagbares Doppel bilde ich mit Maximilian Ehlert. In der letzten Saison konnten wir zusammen mit einer 8:1 Bilanz in der Bezirksoberliga wichtige Punkte zum Aufstieg beitragen. Wir machen beide wenig Fehler und finden eine gute Mischung aus aktivem und passivem Spiel.

Was war dein sportlich größter Erfolg?
Den größten sportlichen Erfolg im Einzelbereich konnte ich bereits im Alter von zehn Jahren feiern. Ich nahm an den Mini-Meisterschaften teil. Die Teilnahme am Turnier war an die Voraussetzung geknüpft, erst kürzlich mit dem Tischtennisspielen begonnen zu haben und jünger als zehn Jahre alt zu sein. Durch Siege auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene kämpfte ich mich bis zu den Mini-Meisterschaften auf Bundesebene in Koblenz vor und belegte dort den dritten Platz. Auf Mannschaftsebene waren die beiden Aufstiege in die Landesliga 2016 und im Jahr 2020 die größten Erfolge.

Im Jahr 2012 gewinnt der TSV Todenmann-Rinteln mit Yannick Scheermann (von links), Paul Albrecht, Matthias Radtke und Patrick Stork den Schaumburg-Pokal.
Im Jahr 2012 gewinnt der TSV Todenmann-Rinteln mit Yannick Scheermann (von links), Paul Albrecht, Matthias Radtke und Patrick Stork den Schaumburg-Pokal.

Gibt es ein sportliches Erlebnis, das dir immer in Erinnerung bleiben wird?
Im Jugendbereich besuchten wir mit dem Verein einen Schaukampf zwischen Timo Boll und einem englischen Abwehrspieler. Dabei erhielt ich eine Originalsignatur von Timo Boll. Bis heute ist er für mich einer der größten Sportler Deutschlands, der trotz seiner internationalen Erfolge medial viel zu wenig gewürdigt wird.

Engagierst du dich auch als Trainer, Funktionär oder im Jugendbereich? Von wann bis wann und wo?
Im Alter von 16 bis 18 Jahren habe ich mich gelegentlich als Trainer im Jugendbereich des TSV Todenmann-Rinteln engagiert.

Was machst du sonst noch in deiner Freizeit?
In meiner Freizeit unternehme ich gerne etwas mit meinen Freunden oder genieße die Zeit mit der Familie. Nebenbei habe ich in diesem Jahr wieder mit dem Fußballspielen beim SV Engern begonnen.

Wie sieht dein Dream-Team aus, mit welchen Spielern würdest du gerne zusammenspielen?
Da ich bereits mein ganzes Leben beim TSV Todenmann-Rinteln verbracht habe, bestünde mein Dream-Team aus den Spielern der aktuellen Mannschaft. Dies sind Matthias Radtke, Maximilian Ehlert, Steffen Kruse, David Giannoulas, Patrick Stork, Pawel Ciezki und Alexander Schitz. Darüber hinaus gehören für mich Spieler, die uns in den letzten Jahren verlassen haben, wie Yannick Scheermann, Sinan Boga und Sebastian Jeske dazu. Als selbsternannten „Altmeister“ würde ich mir das Tischtennis-Phantom Michael Rautert ebenso in meinem Dream-Team wünschen.

Seine zweite Leidenschaft: Als Verteidiger ist Paul Albrecht beim SV Engern gesetzt.
Seine zweite Leidenschaft: Als Verteidiger ist Paul Albrecht beim SV Engern gesetzt.