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Ob als Spieler oder Funktionär: Tischtennis ist die große Leidenschaft von Georg Chmel

Ob als Spieler oder Funktionär: Tischtennis ist die große Leidenschaft von Georg Chmel

Foto: So kennt man ihn: Georg Chmel fungiert bei vielen Turnieren als Schiedsrichter.

Tischtennis. Er ist ein bekanntes Gesicht in den Hallen des Landkreises. Georg Chmel ist ein leidenschaftlicher Tischtennisspieler und Funktionär. Der 63-Jährige geht seinem Hobby seit Jahrzehnten beim SC Deckbergen-Schaumburg nach und unterstützt den Tischtennis-Kreisverband (TTKV) Schaumburg in seiner Funktion als Bezirks- und Verbandsschiedsrichter bei vielen Veranstaltungen. Zudem engagiert sich der Deckberger auch als Referent für das Schiedsrichterwesen.

Mit 16 Jahren begann Chmel mit dem Tischtennis und war einer der Gründungsmitglieder der Tischtennissparte in Deckbergen. Doch der Sport am grünen Tisch genügte ihm nicht. Chmel schnupperte ins Ehrenamt hinein, in die Aus- und Fortbildungsmaßnahmen des Verbandes und machte im Jahr 2006 seinen Kreisschiedsrichterschein. „Das hat mich schon immer interessiert“, berichtet Chmel. Weitere Fortbildungen folgten und so legte der 63-Jährige erfolgreich die nächsten Prüfungen ab und ist heute als Verbandsschiedsrichter bei Turnieren aktiv.


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Seit 2016 organisiert Chmel in Deckbergen stets eine Maßnahme des Verbandes. Ob zum Thema Aus- oder Fortbildung, Schiedsrichterwesen oder Wettspielordnung (WO), Chmel leitet die Tageskurse und vermittelt interessantes Wissen. „Jeder Verein braucht einen WO-Coach oder einen Schiedsrichter, sonst muss er eine Strafe bezahlen“, erläutert Chmel.

Seinem geliebten Hobby konnte Chmel im vergangenen Jahr leider nicht nachgehen. Mit Rückenproblemen fiel der Mannschaftsspieler des SC mehrere Monate aus. „Nun gab es eine Spritzenkur, das hat geholfen. Jetzt freue ich mich auf den Re-Start“, verrät Chmel und sehnt sich die neue Saison herbei.

Die Ausbildung zum WO-Coach ist im Bereich des Tischtennis-Verbandes Niedersachsen vorbildlich. „Da brauchen wir uns vor keinem anderen Verband verstecken“, weiß Chmel. Seit April zeigt sich die Bildungsmaßnahme des TTVN im neuen Online-Gewand. Sie besteht aus einer vorgeschalteten zehntägigen Onlinephase mit freier Zeiteinteilung und einem Online-Präsenzabend und dient allen WO-Coaches zur Zertifikatsverlängerung um weitere vier Jahre. Doch bevor das neue Format mit zunächst sechs Veranstaltungen von April bis Juni an den Start geht, wurde es in einer Pilotveranstaltung einem ausgiebigen Praxistest unterzogen. Sind die Aufgaben verständlich konzipiert, passen der zeitliche Rahmen und die eingesetzten Lehrmethoden? Diese und weitere Punkte galt es für 20 teilnehmende WO-Coaches und Vertreter des Ressorts WO/AB im Anschluss des Pilotlehrgangs zu bewerten. Das Fazit der Probanden war durchweg positiv.

Die Ausbildung zum WO-Coach umfasst nützliches Wissen für den Punktspielbetrieb. Wie funktioniert eine Mannschaftsaufstellung nach QTTR-Werten, wie sieht das Spielrecht für Jugendliche aus, was für Spielbedingungen müssen in den Sporthallen und Dorfgemeinschaftshäusern gewährleistet sein und viele weitere Punkte werden in der Wettspielordnung behandelt. Zudem wird grundlegendes Wissen zum Thema Schiedsrichterwesen vermittelt. „Das ist immer eine sehr sinnvolle Ausbildung“, unterstreicht Chmel die Wichtigkeit.

Die WO-Coach-Fortbildung (E-Learning) des TTVN im April und Anfang Mai sind bereits ausgebucht. Doch danach gibt es noch drei Veranstaltungen mit freien Plätzen. Die Phasen sind vom 7. bis 16. Mai, 21. bis 30. Mai und 28. Mai bis 6. Juni. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es im Internet auf der Homepage des TTVN.