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„Algesdorf-Schreck“ Matthias Ehlert punktet zweimal für den TSV Steinbergen II

Foto: „Algesdorf-Schreck“ Matthias Ehlert besiegt Jonas Buth und Patrick Schöttelndreier. +++ Mit Video +++

Tischtennis. Trotz heftiger Gegenwehr kassierte die Zweitvertretung des TSV Steinbergen im Achtelfinale des Herren-Schaumburg-Pokals gegen den TSV Algesdorf eine 5:10-Niederlage und scheidet aus dem Wettbewerb aus.

Es hätte ein rauschendes Tischtennis-Fest mit Massen von Zuschauern in einer spannungsgeladenen Atmosphäre und mit spektakulären Ballwechseln für die Reserve des TSV Steinbergen werden können. Wann spielt man schon als Bezirksklassist in einem Pflichtspiel gegen ein Spitzenteam der Oberliga.

Doch die Zuschauermassen blieben weg. Gerade einmal eine Handvoll Zuschauer verliefen sich in der Steinberger Halle. Auch Spannung kam nie richtig auf. Dafür gab es viele spektakuläre Ballwechsel mit knallharten Schmetterschlägen und akrobatischen Abwehraktionen. Trotz der Überlegenheit der Gäste-Spieler hat es den Akteuren des TSV Steinbergen aber sichtlich Spaß gemacht.


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Der TSV Steinbergen II schaffte durch Siege gegen die SG Rodenberg IV und TSG Ahe-Kohlenstädt II den Sprung in das Achtelfinale des Schaumburg-Pokals ein, der TSV Algesdorf marschierte durch Erfolge gegen den TTC Borstel und TSG Ahe-Kohlenstädt in die dritte Runde.

Der fünf Klassen höher spielende Oberligist aus Algesdorf ging als klarer Favorit in das Duell gegen die TSV-Reserve, die in der 1. Bezirksklasse, Staffel 4, auf dem vorletzten Platz rangiert. Algesdorf nahm die Aufgabe durchaus ernst und reiste mit Lars Petersen (Nummer 1), Patrick Schöttelndreier (3), Jörn Petersen (4) und Jonas Buth (6) an. Steinbergen trat mit Bernd Bornemann (1), Matthias Ehlert (2), Oliver Franke (4) und Ralf Eichhorst (5) gegen den Oberliga-Zweiten an.

Weil die Gastgeber aufgrund des Klassenunterschiedes mit einem Bonus von fünf Punkten in jeden Satz gingen, mussten die Algesdorfer mächtig Gas geben, um sich in den Sätzen jeweils knapp durchzusetzen. Das gelang aber nicht immer. Steinbergen hielt eine Vielzahl von Sätzen bis in die Schlussphase offen und gewann sogar fünf Partien. Die Doppel werden im Schaumburg-Pokal nicht ausgespielt. Beide Teams bekommen jeweils ein Doppel mit 3:0 Sätzen gutgeschrieben.

In den Einzelbegegnungen entwickelte sich Matthias Ehlert zum „Algesdorf-Schreck“. Mit seiner unorthodoxen Spielweise und seiner enormen Reichweite brachte er seine Gegenspieler häufig in Verlegenheit und gewann zwei Spiele für den Underdog. Sowohl Jonas Buth als auch Patrick Schöttelndreier verloren jeweils mit 0:3 gegen Ehlert. Nur Lars Petersen konnte einen Sieg gegen Ehlert landen.

Oliver Franke gelang das Kunststück, Lars Petersen nach fünf spannenden Sätzen zu besiegen, und sackte den dritten Punkt für Steinbergen ein. Das gleiche Kunststück gelang auch Bernd Bornemann. Im fünften Satz setzte er sich mit 11:9 durch und konnte zum zwischenzeitlichen 4:6 verkürzen.

Die Ergebnisse: Bernd Bornemann/Matthias Ehlert – Jörn Petersen/Lars Petersen 3:0 (11:0, 11:0, 11:0), Ralf Eichhorst/Oliver Franke – Jonas Buth/Patrick Schöttelndreier 0:3 (0:11, 0:11, 0:11), Franke – Lars Petersen 3:2 (9:11, 11:9, 9:11, 11:6, 11:7), Eichhorst – Jörn Petersen 1:3 (9:11, 11:8, 8:11, 9:11), Bornemann – Schöttelndreier 1:3 (7:11, 9:11, 11:7, 6:11), Ehlert – Buth 3:0 (11:7, 11:8, 11:9), Franke – Jörn Petersen 0:3 (7:11, 10:12, 11:13), Eichhorst – Schöttelndreier 0:3 (10:12, 10:12, 7:11), Ehlert – Lars Petersen 1:3 (8:11, 9:11, 11:7, 10:12), Bornemann – Buth 3:2 (8:11, 11:6, 11:5, 7:11, 11:9), Eichhorst – Lars Petersen 1:3 (8:11, 9:11, 11:7, 10:12), Bornemann – Jörn Petersen 0:3 (10:12, 9:11, 10:12), Ehlert – Schöttelndreier 3:0 (13:11, 11:6, 11:6), Franke – Buth 1:3 (8:11, 11:7, 10:12, 10:12), Bornemann – Lars Petersen 0:3 (8:11, 9:11, 9:11).

Jonas Buth (v.l.), Matthias Ehlert, Jörn Petersen, Bernd Bornemann, Lars Petersen, Oliver Franke, Ralf Eichhorst und Patrick Schöttelndreier lieferten sich im Achtelfinale des Schaumburg-Pokals spannende Duelle.
Jonas Buth (v.l.), Matthias Ehlert, Jörn Petersen, Bernd Bornemann, Lars Petersen, Oliver Franke, Ralf Eichhorst und Patrick Schöttelndreier lieferten sich im Achtelfinale des Schaumburg-Pokals spannende Duelle.