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Top-Spiel-Wochen für die HSG Exten-Rinteln

Top-Spiel-Wochen für die HSG Exten-Rinteln

Foto: Die HSG Exten-Rinteln mit Lukas Jurys eröffnet die Top-Spiel-Wochen mit dem Derby gegen den VfL Stadthagen.

Handball. Diese Spiele sind das Salz in der Suppe, auf die sich jeder Sportler freut. Für die Handballer der HSG Exten-Rinteln beginnen in der Herren-Regionsoberliga die Top-Spiel-Wochen am Sonntag, 16. Februar, um 17 Uhr mit dem Heimderby gegen den Tabellendritten VfL Stadthagen. Nur eine Woche (22. Februar) später gastiert der Spitzenreiter beim Zweitplatzierten HSG Deister Süntel, den Abschluss bildet die Partie am 8. März gegen den Tabellenvierten TV Hannover-Badenstedt. Dann weiß die HSG, wohin die Reise geht: Meisterschaft, Aufstiegsrelegation oder nur die Verfolgerrolle.


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Der scheidende HSG-Coach Saulius Tonkunas freut sich auf den Vergleich mit den Kreisstädtern. „ES ist das Duell eins gegen drei, es ist ein Derby und zwei Freunde treffen aufeinander. Mit VfL-Coach Giovanni Di Noto bin ich schon sehr lange befreundet“, erklärt der Litauer. Am vergangenen Wochenende kam die HSG kampflos zu den Punkten, da der TuS Empelde nicht antrat. „Wir nutzten das freie Wochenende zum Durchpusten, denn jetzt zählt es. Wir müssen hoch konzentriert an die kommenden Aufgaben herangehen“, fordert Tonkunas eine super Einstellung von seiner Truppe. Der HSG-Coach beobachtete den VfL Stadthagen beim 27:15-Erfolg gegen den MTV Großenheidorn III. „Ich kenne unseren Gegner in- und auswendig. Wir sind bereit und werden auf alles eine Antwort haben“, ist Tonkunas optimistisch, dass die HSG den achten Sieg in Folge eintütet. Der Litauer rechnet mit einer offensiven Abwehrformation des VfL. Das Ziel des Spitzenreiters ist klar: Mit einem Heimsieg soll die Tabellenführung gefestigt werden. „Alle Spieler sind an Bord, aber ich bastle noch an einer kurzfristigen Überraschung für meinen Freund Giovanni“, lässt sich der Trainerfuchs nicht in die Karten schauen, ob für die Top-Spiele noch ein Spieler verpflichtet wird. Der VfL Stadthagen blickt unter Neutrainer Giovanni Di Noto auf eine beachtenswerte Entwicklung. Die Kreisstädter avancierten in nicht einmal einem Jahr von einem Abstiegskandidaten zu einem Aufstiegsanwärter. Di Noto lässt einen schnellen, kraftraubenden Handball spielen und spricht die Sprache der Spieler. Allerdings gibt es vor dem Top-Spiel im VfL-Kader einige Wackelkandidaten. „Es sind ein paar Spieler kränklich“, verrät Di Noto. Der Stadthäger Trainer sieht seine Mannschaft als krassen Außenseiter. Bereits im Hinspiel behielt die HSG mit 32:26 die Oberhand. Di Noto glaubt, dass der erzwungene Tonkunas-Rückzug im Sommer, die HSG-Spieler nur angestachelt habe. „Sie haben danach sehr stark gespielt, geben die Reaktion auf der Platte“, lobt Di Noto die Einstellung der HSG-Spieler. Der VfL wolle den Favoriten lange ärgern. „Ich hoffe, mir stehen einige Wechselalternativen zur Verfügung, damit wir unser laufintensives Spiel lange durchziehen können. Dann ist die HSG vielleicht verwundbar“, mutmaßt der Handballexperte.

Die Zuschauer in der Rintelner Kreissporthalle dürfen sich auf ein spannendes und emotionsgeladenes Derby freuen.

Auch nach dem Spiel wollen die HSG-Spieler ihren Siegestanz zelebrieren.
Auch nach dem Spiel wollen die HSG-Spieler ihren Siegestanz zelebrieren.