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Jetzt-erst-Recht-Stimmung bei der HSG Exten-Rinteln

Jetzt-erst-Recht-Stimmung bei der HSG Exten-Rinteln

Foto: Nach dem Tonkunas-Aus im Sommer bei der HSG Exten-Rinteln herrscht bei Manuel Stundner (Mitte) und Co. Eine „Jetzt-erst-Recht-Stimmung“.

Handball. Die Enttäuschung nach dem Tonkunas-Aus zum Saisonende bei der HSG Exten-Rinteln war in vielen Gesichtern zu sehen. Aber Mannschaft und Trainer gaben sich einen Kabinenschwur und werden bis zum Saisonende alles geben. Im Spiel eins nach der überraschenden Nachricht muss der Tabellenzweite erneut auswärts antreten. Am Sonntag, 26. Januar, um 16:45 Uhr gastiert die HSG Exten-Rinteln in der Herren-Regionsoberliga beim Tabellenelften HSG Lügde-Bad Pyrmont.

„Bei uns herrscht eine Jetzt-erst-Recht-Stimmung“, hat der scheidende HSG-Coach in den Trainingseinheiten festgestellt. Team und Trainer seien noch enger zusammengerückt. „Ich möchte mich mit dem Landesliga-Aufstieg verabschieden. Und das wollen viele meiner Spieler auch“, ist Tonkunas optimistisch, dass sein Aus im Sommer keine Leistungsdelle hervorrufen wird. Aber man könne sich nie sicher sein.

Im Hinspiel feierte der Tabellenzweite eine ungefährdeten 31:22-Erfolg. Da reichten eine gute Halbzeit, um den Aufsteiger in die Knie zu zwingen. Der Litauer warnt sein Team vor Überheblichkeit. „Mit halber Kraft wird man in der Regionsoberliga keine Spiele gewinnen. Gerade in eigener Halle ist der Tabellenelfte gefährlich“, weiß Tonkunas. Das bewies die HSG Lügde bei der Punkteteilung gegen den Tabellendritten VfL Stadthagen. Und auch der Auswärtssieg in Empelde am vergangenen Spieltag unterstreicht die gute Form der Gastgeber. Bis auf Aivaras Lysenko hat Tonkunas alle Mann an Bord.