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HSG Exten-Rinteln steht vor einer Pflichtaufgabe

HSG Exten-Rinteln steht vor einer Pflichtaufgabe

Foto: Ronan Uhlig (Mitte) steht mit der HSG Exten-Rinteln gegen das Tabellenschlusslicht TSV Neustadt vor einer Pflichtaufgabe.

Handball. In der Regionsoberliga empfangen die Handballer der HSG Exten-Rinteln am Sonntag, 8. Dezember, um 17 Uhr den TSV Neustadt. Das wird ein ungleiches Duell. Auf der einen Seite der angefressene Titelaspirant aus der Weserstadt, auf der anderen Seite der abgeschlagene Tabellenletzte.


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Der Stachel bei Trainer Saulius Tonkunas sitzt tief. Die Pleite beim MTV Großenheidorn III war nicht eingeplant. Und über das Zustandekommen ärgert sich der Litauer maßlos. „Wir haben kein Glück mit den Schiedsrichtern, jede enge Situation wird gegen uns gepfiffen“, moniert der erfahrene Trainer. Damit dürfte der Weg für die HSG Deister Süntel in Richtung Meisterschaft frei sein. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters auf das große Verfolgerfeld. Rang eins ist wohl weg, aber der Vizemeister bestreitet in zwei Spielen gegen den Vizemeister der Parallelstaffel eine Aufstiegsrelegation. „Das ist unser neues Ziel“, berichtet Tonkunas. Um den zweiten Platz gibt es mit dem VfL Stadthagen (15:7 Punkte), HV Barsinghausen II (15:7), TV Hannover-Badenstedt (14:8), HSG Exten-Rinteln (13:7), HF Aerzen (11:9) und MTV Großenheidorn III (11:9) viele Bewerber.

Gegen das Schlusslicht fordert Tonkunas von seiner launischen Diva eine konzentrierte Vorstellung. Mit einer Tordifferenz von minus 116 sind die Neustädter die Schießbude der Liga. „Ich gehe von einem ruhigen Sonntag aus, aber die Einstellung meiner Jungs muss passen. Wir wollen das Spiel von der ersten Minute an dominieren, das gelingt aber nicht, wenn wir mit halbem Herz spielen“, warnt der Litauer seine Spieler vor einem „Luschi-Auftritt“. Ruft die HSG ihr Leistungsvermögen ab, dann könnte der Gegner zum Frustabbau dienen. Aivaras Lysenko droht aus beruflichen Gründen auszufallen.