HSG Exten-Rinteln spielt meisterlich

HSG Exten-Rinteln spielt meisterlich

Foto: HSG-Youngster Ronan Uhlig (Mitte) erzielt vier Tore.

Handball. Mit dem zehnten Sieg in Folge vergrößerte die HSG Exten-Rinteln den Vorsprung gegenüber der spielfreien Reserve der HSG Schaumburg Nord auf vier Punkte. Die Meisterschaft in der Regionsoberliga ist zum Greifen nah. Bei den Handballfreunden Aerzen feierte das Team von Trainer Saulius Tonkunas einen ungefährdeten 32:23 (12:8)-Erfolg.

Von Beginn an dominierte die HSG Exten-Rinteln das Spielgeschehen. Bis zum 6:6 (18.) konnte der Tabellenneunte noch halbwegs mithalten. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Großchancen verballert“, monierte der HSG-Trainer. Zwei Siebenmeter und sieben freie Würfe wehrte HF-Keeper Marvin Zeddies ab. „Wir haben ihn berühmt geworfen“, ärgerte sich Tonkunas. Bis zur Pause setzte sich die HSG auf 12:8 ab.

Der HSG-Coach forderte in seiner Halbzeitansprache zu mehr Konzentration beim Torabschluss. „Wir haben gut gespielt, aber unsere Wurfquote war schwach“, erklärte der Litauer. Siegfried Buss brachte Aerzen in der 33. Minute auf 12:15 heran. Das war der letzte HF-Treffer für die nächsten zehn Minuten. Die HSG zog in Überzahl auf 24:12 (43.) davon. Ronan Uhlig traf von außen. Das Spiel war entschieden und Tonkunas gab den Reservespielern Spielzeit. Nach einer Handballpause bekam Linksaußen Sebastian Kryger ein paar Einsatzminuten für die HSG. Am Ende stand ein souveräner 32:23-Erfolg auf der Anzeigetafel. „Wir waren schneller und besser, der Sieg geht völlig in Ordnung“, freute sich Tonkunas.

Mit zehn Treffern ist Lukas Jurys der beste HSG-Torschütze in Aerzen.
Mit zehn Treffern ist Lukas Jurys der beste HSG-Torschütze in Aerzen.

Die HSG hat jetzt drei Wochen Pause, dann steht am Sonntag, 28. April, um 17 Uhr das Endspiel um die Meisterschaft bei der HSG Schaumburg Nord II auf dem Programm. Die Ausgangslage spricht für den Spitzenreiter. Die Nord-Reserve muss gewinnen, der HSG Exten-Rinteln reicht bereits ein Remis.

HSG: Marcel Leye, Max Tebbe, Alexander Ermakov 7, Lukas Jurys 10, Ronan Uhlig 4, Sebastian Kryger, Steffen Seifert 1, Aivaras Lysenko 1, Mindaugas Meskauskas 3, Tomas Tonkunas 2, Evaldas Morkvenas, Benjamin Schumann, Arnas Tekutis 4.