HSG Exten-Rinteln geht die Puste aus

HSG Exten-Rinteln geht die Puste aus

Foto: Stephanie Esche (links) trifft sieben Mal, kann aber die Niederlage in Hannover nicht verhindern.

Frauenhandball. Mit nur zehn Spielerinnen sind die Frauen der HSG Exten-Rinteln in der Regionsliga beim Tabellenfünften HSG Hannover-West II angetreten. Bis zur 45. Minute hielt die HSG gut mit, dann ging dem Team von Trainer Saulius Tonkunas die Puste aus und es gab eine deutliche 17:29 (7:11)-Niederlage.

Interimstrainer Saulius Tonkunas reaktivierte Kirsten Chmelnik und die erfahrene Rückraumschützin erzielte bis zu ihrem verletzungsbedingten Ausscheiden drei Tore. „Sie ist umgeknickt“, berichtete der HSG-Coach. In Halbzeit eins hatte die HSG Exten-Rinteln großes Wurfpech. Vier Siebenmeter wurden verballert, zudem trafen die HSG-Spielerinnen Pfosten und Latte. Mit einem 7:11-Rückstand ging es zur Pause in die Kabine. „Wir haben unsere Spielzüge durchgezogen und sehr diszipliniert gespielt“, freute sich Tonkunas über die gute Leistung seines Teams.

Auch in der zweiten Hälfte konnte die HSG Exten-Rinteln zunächst mithalten. Stephanie Esche (44.) verkürzte zum 12:18. Doch dann ging den Gästen die Puste aus. Es schlichen sich Fehler durch Unkonzentriertheiten ein. Hannover erhöhte noch einmal das Tempo und zog zum 29:17-Endstand davon.

Für die HSG spielten Nicole Baake, Sarah Benckendorff, Melanie Deininger, Kirstin Voß (2), Therese Philippzig (1), Stephanie Esche (7), Saskia Petersen (2), Nadia Lampe (1), Kirsten Chmelnik (3), Neslian Boga (1).