HSG Exten-Rinteln braucht mehr als ein Wunder

HSG Exten-Rinteln braucht mehr als ein Wunder

Foto: Glück gehabt: Mindaugas Meskauskas (links) ist wieder fit.

Handball. Die HSG Exten-Rinteln will in der Aufstiegsrelegation zur Landesliga auf den Spuren der Fußballer des FC Liverpool wandeln. Zehn Tore muss die Truppe von Trainer Saulius Tonkunas am Samstag, 18. Mai, um 18 Uhr aufholen. Das erste Spiel gegen den Lehrter SV II ging in eigener Halle mit 19:29 verloren.

„Alle glauben an das Wunder, sonst könnten wir auch gleich zu Hause bleiben“, erklärt ein kämpferischer HSG-Trainer. Die Chancen seien zwar minimal, aber im Handball könne man so einen Rückstand noch aufholen. „Bei uns muss alles passen: gute Deckung, starker Torwart und einfache Tore werfen. Gehen wir mit drei, vier Toren weg, vielleicht kommt Lehrte dann ins Grübeln“, gibt Tonkunas noch nicht auf. Es werde sehr, sehr schwierig, aber seine Jungs können Handball spielen.

Die personelle Lage hat sich bei der HSG Exten-Rinteln verbessert. Torwart Marcel Leye wird auf die Zähne beißen, Ronan Uhlig ist wieder gesund. Auch Neuzugang Jonas Tödtheide ist spielberechtigt. Der Keeper trainiert schon seit Wochen mit, war eigentlich erst für die neue Saison vorgesehen. In der Jugend spielte Tödtheide bei GWD Minden, wurde dort deutscher B-Junioren-Meister, im Herrenbereich war er für Lahde/Quetzen, Nettelstedt und Oberlübbe im Einsatz. Gute Nachrichten gibt es auch von Mindaugas Meskauskas. Der Linkshänder verletzte sich im Hinspiel nach 15 Minuten, musste sogar mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Intensive Untersuchungen ergaben aber keine Schädigungen im Knie. „Es wird von Tag zu Tag besser, er hat sehr viel Glück gehabt und kann spielen“, ist Tonkunas erleichtert. Somit tritt die HSG in Bestbesetzung an und bastelt eifrig an der Mission „Wunder von Lehrte“.

HSG-Trainer Saulius Tonkunas (links) und Manager Hanns Bäkmann (rechts) freuen sich über die Verpflichtung von Keeper Jonas Tödtheide.
HSG-Trainer Saulius Tonkunas (links) und Manager Hanns Bäkmann (rechts) freuen sich über die Verpflichtung von Keeper Jonas Tödtheide.