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HSG Exten-Rinteln 2017 Aufsteiger in die Landesliga

HSG Exten-Rinteln 2017 Aufsteiger in die Landesliga

Foto: Die HSG Exten-Rinteln vor dem Start in die Saison 2016/17.

Handball. Aufstieg, Abstieg, Aufstieg, Abstieg – mit dem Aufstieg in die WSL-Oberliga 2012 konnte sich die HSG Exten-Rinteln endlich im Oberhaus des Weser-Schaumburg-Leine-Spielkreises etablieren. Unter Trainer Saulius Tonkunas begann dann die Jagd auf den Landesliga-Aufstieg. Nach mehreren vergeblichen Anläufen konnte die HSG 2017 das angepeilte Ziel endlich realisieren. Die HSG Exten-Rinteln dominierte die WSL-Regionsliga 2011/12, holte sich mit 40:0 Punkten die Meisterschaft vor der HSG Lüdge-Bad Pyrmont und stieg in die WSL-Regionsoberliga auf. HSG-Trainer Tonkunas setzte sich mit der Mannschaft hohe Ziele. Der Aufstieg in die Landesliga wurde ins Visier genommen. Aber es dauerte fünf Jahre bis zum Aufstieg in die Landesliga.


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In der Saison 2012/13 beendete die HSG Exten-Rinteln die Spielserie mit dem 9. Platz, in der Saison 2013/14 wurde die HSG Achter, in der Saison 2014/15 Sechster und in der Saison 2015/16 Vierter. In der Saison 2016/17 gehörte die HSG zum engeren Favoritenkreis. Zwar gingen Felix Kortemeier und Holger Müller ins zweite Glied zurück und Fynn Lemke stand aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung, aber mit Mohammed Karabiyik, Tomas Tonkunas (beide MTV Obernkirchen), Eimantas Grimuta (Varenos Ula), Stefan Bergmann (HC Cologne Kangaroos) sowie Tobias Höfig (eigne Jugend) kamen echte Verstärkungen hinzu.

Der Saisonstart verlief vielversprechend. Nach dem 19:14-Auftaktsieg gegen die HSG Nienburg II folgten sechs weitere Siege und die HSG grüßte die Konkurrenz von der der Spitze. Erst am 8. Spieltag musste das Tonkunas-Team mit dem 25:25 gegen den Erzrivalen VfL Stadthagen den ersten Punktverlust hinnehmen. Trotz des 29:29 am 9. Spieltag beim TuS Vinnhorst II blieb die HSG Spitzenreiter. Danach legte die HSG eine Siegesserie von acht Spielen hin und führte die Tabelle weiter unangefochten an.

Erst am 18. Spieltag kassierte das Top-Team mit dem 21:26 beim HV Barsinghausen II die erste Niederlage. Am 20. Spieltag verlor das Tonkunas-Team beim VfL Stadthagen mit 29:31. Der Meisterschaftszug drohte ins Stocken zu geraten. Aber die HSG fing sich wieder und holte sich mit Siegen gegen den TuS Vinnhorst II (30:22), HSG Hannover-Badenstedt (29:26), MTV Auhagen (34:27) und die HSG Herrenhausen-Stöcken II (33:29) die Meisterschaft.


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Die HSG Exten-Rinteln stieg mit 42:6 Punkten in die Landesliga auf. Vize-Meister wurde der HV Barsinghausen II (36:12) vor dem Garbsener SC (32:16) und dem VfL Stadthagen (32:16). Zum Meisterteam der HSG gehörten neben Trainer Saulius Tonkunas, Co-Trainer Torsten Mischke und Physiotherapeutin Jana Pollmann die Torleute Marcel Leye und Max Tebbe sowie die Feldspieler Alexander Ermakov, Benjamin Schumann, Stefan Bergmann, Tomas Tonkunas, Tobias Albrecht, Tobias Wendt, Steffen Seifert, Justus Tebbe, Niclas Hammelmann, Mohammed Karabiyik, Eimantas Grimuta und Manuel Stundner.

Die Meister-Mannschaft der HSG Exten-Rinteln in der Saison 2016/17 aus Sicht von Kapitän Manuel Stundner:
Marcel Leye: Ein verlässlicher Torwart, der durch seine eigenwilligen Bewegungen an Sylvio Heinevetter erinnert.
Max Tebbe: Mit „Marcello“ ein super Gespann. Ein spezieller Zeitgenosse, mit dem es nie langweilig wird und seine Haare verwettete.
Alexander Ermakov: „Hotte“ ist ehrgeizig und gibt immer alles. Von seinem Jugendtrainer wurde er zur Tormaschine gemacht.
Stefan Bergmann: „Bergo“ ist für seine eigenwilligen Wurfvarianten bekannt und der Erfahrenste im Team.
Tomas Tonkunas: Der sprachbegabte „Kugelblitz“ ist ein ausgesprochener Siebenmeterspezialist und sagt die Spielzüge auf litauisch, russisch und deutsch an.
Benjamin Schumann: „Schumi“ gibt immer alles. Unter Trainer Tonkunas entwickelte er sich zum „Sprintkönig“.
Tobias Albrecht: „Schrobi“ ist das Urgestein, der Kabinenmusiker und überwindet beim Wurf oftmals die Schwerkraft.
Mohammed Karabiyik: „Moped“ ist ein flexibel einsetzbarer Außenspieler mit enormen kämpferischen Qualitäten.
Tobias Wendt: Ein „Öltanker“ mit langem Bremsweg, der den Weg freiräumt.
Steffen Seifert: „Steffi“ ist mit seinen Linkswürfen nur schwer berechenbar.
Justus Tebbe: Vernascht mit seinem „Wackler“ reihenweise die Gegner und ist mit seiner „Tebbe-Peitsche“ oft erfolgreich.
Niclas Hammelmann: Springt nur so hoch, dass gerade eine Zeitung darunter passt, hat einen enormen Armzug.
Eimantas Grimuta: „Kibiras“ ist ein litauischer Brecher am Kreis mit einem stählernen Körper.
Kapitän Manuel Stundner: Der „Capitano“ hält das Team zusammen, ist immer für eine Zeitstrafe gut.
Trainer Saulius Tonkunas: Die Kabinenansprachen sind legendär, ist immer für einen Spaß zu haben.
Co-Trainer Torsten Mischke: Der Mann mit dem Schreibbrett holt die Spieler immer wieder auf den Boden zurück.
Physiotherapeutin Jana Pollmann: Der gute Geist im Team, beruhigt den Trainer und heilt alle „Wehwehchen“.