Erstes Relegationsspiel für die HSG Exten-Rinteln

Erstes Relegationsspiel für die HSG Exten-Rinteln

Foto: Die HSG Exten-Rinteln will nach dem ersten Relegationsspiel einen Sieg beklatschen.

Handball. Die Saison hat sich für die Handballer der HSG Exten-Rinteln um zwei Spiele verlängert. Es geht um alles oder nichts, um den Aufstieg in die Landesliga. Am Samstag, 11. Mai, um 17 Uhr empfängt das Team von Trainer Saulius Tonkunas den Vizemeister der Parallelstaffel in der Rintelner Kreissporthalle zum Relegations-Hinspiel. Eine Woche später folgt dann am Samstag, 18. Mai, um 18 Uhr das Rückspiel beim Lehrter SV II.

Die HSG ist heiß, brennt auf den Landesliga-Aufstieg durch die Hintertür. „Die Jungs waren im Training voll bei der Sache, haben richtig gut trainiert und unsere Spielzüge weiter verfeinert“, schildert Tonkunas seine Trainingseindrücke. Allerdings musste der Coach auch ein Schreckmoment verkraften. Keeper Marcel Leye hat sich im Training verletzt. Er droht für das Relegationsspiel auszufallen. „Dann vertraue ich Max Tebbe und hoffe auf Benjamin Timm“, erklärt Tonkunas.

Keeper Marcel Leye hat sich im Training verletzt und droht auszufallen.
Keeper Marcel Leye hat sich im Training verletzt und droht auszufallen.

Bei einem Leye-Ausfall wird Max Tebbe als erster Torwart zum Einsatz kommen.
Bei einem Leye-Ausfall wird Max Tebbe als erster Torwart zum Einsatz kommen.

Der HSG-Trainer hat sich Informationen über den Gegner eingeholt. „Ich kenne nun die Stärken und Schwächen der Lehrter“, verrät Tonkunas. Die LSV-Reserve verfügt über oberligaerfahrene Kräfte. „Wir sind gut vorbereitet, aber natürlich kann es sein, dass Lehrte mit einigen Oberligaspielern anreist. Aber auch dann werden wir alles in die Waagschale werfen“, kündigt Tonkunas einen richtigen Fight an.

So ein Relegationsspiel ist viel Kopfsache. „Wir müssen 60 Minuten Dampf machen und hoch konzentriert bleiben. Das klappte zuletzt nicht, da waren wir nur eine Halbzeit bärenstark“, wünscht sich der Litauer mehr Konstanz von seinen Jungs. Lehrte stand schon seit einigen Wochen als Relegationsteilnehmer fest und kassierte zuletzt einige Niederlagen. „Sie leisteten sich Nachlässigkeiten und müssen nun erst wieder Spannung aufbauen. Vielleicht ist das ein kleiner Nachteil“, mutmaßt Tonkunas.

Der HSG-Coach wünscht sich eine volle Halle und lautstarke Unterstützung der heimischen Fans. „Sie müssen wie eine Wand hinter uns stehen, uns auch in engen Situationen, neue Kraft verleihen“, hofft Tonkunas auf eine volle Kreissporthalle.