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Dirk Spork ist kein Frauen-Trainer mehr der HSG Exten-Rinteln

Dirk Spork ist kein Frauen-Trainer mehr der HSG Exten-Rinteln

Foto: Dirk Spork ist nach nur einer Saison kein Frauen-Trainer der HSG Exten-Rinteln mehr.

Handball. Das ist eine faustdicke Überraschung: Dirk Spork ist nach nur einer Saison kein Frauen-Trainer mehr der HSG Exten-Rinteln. In einer internen Sitzung sprachen sich die Spielerinnen gegen ihren Coach aus. Für den HSG-Vorsitzenden Hanns Bäkmann kam diese Entwicklung sehr überraschend. „Eigentlich wollten wir mit Spork in die neue Serie gehen, doch das Team votierte gegen eine Weiterbeschäftigung des Trainers. Ich kann mich nur bei Dirk für sein Engagement bedanken“, sagt der HSG-Chef. Damit befindet sich der Regionsligist auf Trainersuche.


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Spork wurde vor der Saison erst spät verpflichtet, hatte nur eine kurze Vorbereitungsphase mit den HSG-Frauen. Die abgebrochene Spielzeit verlief für die HSG sehr enttäuschend. Exten-Rinteln belegte nur den drittletzten Tabellenplatz. Aber das hatte Gründe: Viele Spielerinnen zogen sich Verletzungen zu und fielen aus. „Für die neue Serie hatte ich mir mit voller Truppe viel ausgerechnet, deshalb kam mein Aus auch völlig überraschend. Aber ich muss die Entscheidung der Mädels akzeptieren, obwohl ich gerne weitergemacht hätte“, erklärt der geschasste Trainer.

Seit zwei Wochen sind die HSG-Frauen wieder im Training. Stefanie Pawel leitet aktuell die Übungsabende. „Dirk war menschlich top, aber sein Training war uns ein wenig zu altbacken. Da hätten wir uns mehr Schwung und frischen Wind gewünscht“, begründet Pawel das Spork-Aus. Der Verein sucht einen neuen Trainer. „Das wird nicht einfach“, weiß Bäkmann, der nun Alternativen abklopft.

Die HSG-Frauen spielen seit vielen Jahren zusammen. „Wir haben viele Mütter im Team, da ist ein regelmäßiges Training zweimal die Woche nur schwer zu realisieren. Zudem sind wir nicht die einfachste Gruppe“, weiß Pawel. Die Mannschaft wünscht sich einen Trainer, der frischen Wind reinbringt und den Spielerinnen auch mal in den „Allerwertesten tritt“. „Bei uns ist alles sehr eingefahren, aber wir sind alle noch sehr ehrgeizig“, verrät Pawel. An eine interne Lösung glaubt Pawel nicht: „Das halte ich für schwierig.“

Die HSG-Frauen sprachen sich gegen eine Weiterbeschäftigung aus. Nun leitet Stefanie Pawel (links) vorübergehend das Training.
Die HSG-Frauen sprachen sich gegen eine Weiterbeschäftigung aus. Nun leitet Stefanie Pawel (links) vorübergehend das Training.